Spätfolgen
Die Folgen aufgrund der Infektion des Kindes im Mutterleib können vielfältig sein:
- Frühgeburt
- Mangelgeburt
- Blutplättchen-Mangel
- Vergrößerung von Leber und Milz
- Lungenentzündung
- Hörschädigungen bis zur Taubheit
- Sehstörungen bis zur Blindheit
- Schädigungen des Gehirns
- Krampfanfälle / Spastiken
- Lähmungen
- Sprachstörungen
- Essstörungen
Nicht nur die Krankheitssymptome werden behandelt. Eine spezifische Behandlung ist notwendig. Es stehen spezielle Medikamente zur Verfügung.
Es ist wichtig, dass wir Eltern alle uns zur Verfügung stehenden Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Die Entwicklung unserer Kinder müssen wir gut beobachten, um Defizite so schnell wie möglich zu entdecken. Mit Hilfe der uns betreuenden Ärzte können wir versuchen, manche Spätfolgen einzugrenzen und rechtzeitig therapieren zu lassen.
Die folgenden Schädigungen sind zu individuell, um es hier auf einen Punkt bringen zu wollen. Fachleuten allein sollte es überlassen sein, sich speziell zu eventuellen Fragen Ihrerseits zu äußern. Sie können zu allen angegebenen Punkten über das Kontaktformular Fragen an mich richten und ich leite diese an kompetente Fachleute weiter. Ich setze mich nach Beantwortung der Fragen wieder mit Ihnen in Verbindung.
Die häufigsten Spätfolgen sind:
Hörverlust
Bei schneller Diagnose ist es möglich, auch die Kleinsten schon mit Hörgeräten zu versorgen. Später können Hörimplantate eingesetzt werden. Die Entwicklung des körperlichen Gleichgewichtes und die geistige und sprachliche Entwicklung muss so schnell wie möglich gefördert werden.
Augenentzündungen und Augenschäden
Eine CMV bedingte Retinitis kann bei zu später Behandlung zur Erblindung führen.
Das Auge ist schmerzlos, aber die Kinder leiden unter herabgesetzter Sehschärfe und Gesichtsfeldausfällen.
Der spezialisierte Augenarzt kann im Augenhintergrund farbliche Veränderungen oder Blutungen erkennen.
Spezielle Medikamente können eingesetzt werden.
Essstörungen
Sie können durch verschiedene Ursachen auftreten. Geschwächter Allgemeinzustand der Kinder oder eine Traumatisierung durch die Beatmungsschläuche und Ernährungssonden in der Anfangszeit. Es gibt sicherlich weitere Faktoren, die auch eine Rolle spielen können.
Auch bei diesem täglich mehrfach auftretenden Problem finden Sie Hilfe bei Ihrem Kinderarzt oder bei einem Zentrum für Ernährung. Eine fettreiche Ernährung in den ersten Lebensmonaten ist sehr wichtig zur Entwicklung des Gehirns.
Geistige und motorische Defizite
Wir alle müssen täglich mit diesen Konsequenzen fertig werden. Es ist ein Ausnahmefall, wenn ein Kind nicht unter einer dieser Störungen leidet.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, in den angebotenen Kursen die gesund entwickelten Babys zu sehen.
Geben Sie sich dennoch einen Ruck. Besuchen Sie schnellstmöglich Babymassagekurse, um die Wahrnehmung und Entwicklung Ihres Kindes zu fördern. Nehmen Sie an Pekip- und anderen Kinderkursen teil, um Ihr Kind zu integrieren und zu sozialisieren.
Physiotherapeuten werden zusätzlich die Entwicklung Ihres Kindes fördern.
Gleichgewichtssinn und die Einlenkung in normale Entwicklungsstrukturen Ihres Kindes werden fachmännisch betreut. Wahrnehmungsstörungen werden so schnell wie möglich
aufgedeckt.
Gehirnveränderungen
Diese Erkrankungen können verschieden schwer ausfallen. Spastische Lähmungen, Epilepsie, Entwicklungsverzögerung, aber auch Minderbegabung können die Folge sein.
Purpura Thrombozytopenica
Punktförmige Blutungen infolge Verminderung der Blutplättchen.
Hämolytische Anämie
Auflösung der roten Blutkörperchen durch Austritt des roten Blutfarbstoffes.